DER WEG IST DAS ZIEL UND DIE ZEIT UNSER GEGNER!
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Skitag
Um 7.30 haben wir uns bei der Autobahn-Raststätte Kempthal versammelt. Unsere Laune liessen wir uns durch den Regen nicht vermiesen. Dies bewegte uns dann nach einer gegenseitigen Begrüssung der acht anwesenden Personen, verteilt auf drei Autos, sofort weiter zu fahren.

Auf der anderen Seite des Zürisee’s machten wir einen Kaffee-Halt. Das Lokal war eigentlich noch geschlossen, jedoch hatten wir eine Extrawurst und das Personal öffnete uns die Türen. Muss wohl an unserer motivierten Ausstrahlung gelegen haben...

Wieder auf Achse nahmen wir den letzten Teil der Strecke in Angriff. Auf dem Parkplatz der Luftseilbahn, wurden eifrig Skischuhe montiert und die Ausrüstung bereit gemacht; und auf geht’s.

Oben angekommen, stiegen wir aus der Gondel und da wurde uns klar, das unser Organisator eine etwas andere Vorstellung von schönem Wetter haben muss. Trotzdem liessen wir uns nicht unterkriegen und nahmen die ersten Meter in Angriff. Im Bergrestaurant genossen wir zuerst etwas Kurvenwasser. Walti wollte zuerst kneifen, jedoch konnte er den Überredungskünsten gewisser Personen nicht widerstehen und so setzte auch er das Jägermeister-Fläschli an. 
Nun machten wir uns auf, die Pisten zu erkunden. 

Schnell mussten wir feststellen, dass es mit der Sicht nicht so der Hit ist und wir passten dementsprechend das Tempo an. Wir mögen es ja allgemein eher gemütlich, diese hektische Raserei geht uns allen ziemlich auf die Nerven, vor allem Ramon. ;-) Nach ein paar Abfahrten entschied man sich dann ziemlich einstimmig für eine weiteres mal den Durst zu löschen (alkoholfrei).

Bald war es dann auch schon Mittag und der Magen meldete sich langsam zu Wort. Als Manuel auf dem Lift die Frage stellte “Nomel abefahre oder go ässä?“ kam es einstimmig wie aus einem Gewehr geschossen “Ässä“ aus der anderen Ecke des Sessels. Die Namen dieser verfressenen Typen wollen wir nicht unbedingt nennen, gell Ralph ☺ 

Währenddem wir drinnen unseren Spass hatten und eine aufmerksame Serviertochter, wurde draussen das Wetter immer schlechter. Dies bemerkten wir aber erst richtig nachdem wir das Restaurant mit vollem Magen wieder verliessen. Es glich eher einer Pistensuchaktion als einer Gruppe Skifahrer.
Schon nach dem ersten mal runterfahren nach dem Mittag wurde es Hans zu bunt und er verabschiedete sich von der Piste in Richtung Restaurant, jedoch blieb er nicht der einzige. Der harte Kern versuchte sein Können nochmals an einem anderen Hang. Nach ein paar mal Blindflug talwärts, entschieden sich auch die ganz Harten für das Restaurant.

Die Heimreise traten wir mit teilweise schneebedeckter Fahrbahn an. Auf dem Seedamm in Pfäffikon SZ genossen wir noch ein letztes Getränk in der Gruppe.
Obwohl einige schon ziemlich hungrig waren, konnte sich niemand so richtig für die Nussgipfel auf dem Tisch begeistern. Die Einen mehr und die Anderen weniger hungrig verabschiedeten wir uns und die Wege trennten sich.

Zum Schluss bedanke ich mich nochmals beim Organisator Ralph Mühlebach ganz herzlich, im Namen von allen Anwesenden für den humorvollen und erlebnisreichen Tag.

Der Autor: Ramon Wirth



Slalom Bure vom 4. Juni 2011

Die Gedanken von einem der auszog um das Fürchten zu lernen

Nachdem mich Unser Präsi lange genug bearbeitet hat, Entschloss ich mich die Mutprobe Bure auf mich zunehmen (Onbord Videos haben mich zwar etwas Entmutigt).

Nun galt es ernst. Unser 205 ist wieder startklar, leider kann Stefan nicht teilnehmen. Schon die Anfahrt am Freitag war Abwechslungsreich (ein Kurs über Ladungssicherung sollte vom M-F-O angeboten werden!!!!). Die Steigung vor dem Renngelände hatte es dann in sich. „Es ist immer schön
wenn alle WoMos gemeinsam im Rennpark einfahren“. Naja, so ist es im Leben, mä cha nid immer dä schnälschti si... Nach dem Aufstellen der Infrastruktur kam die grosse Lagebesprechung.



1. Nachtessen, 2. Wagenabnahme, 3. Streckenbesichtigung. Oder 2., 1., 3., oder 3., 2,. 1? Geeinigt haben wir uns dann auf 2., 3., 1. Vernunft geht vor, mit vollem Bauch kann MANN nicht velofahren. Interessant für mich als Neuling waren die Unterschiedlichen Ansichten, welche Passagen voll genommen werden und was für Linien schneller sind.(I glaub i startä ned, da isch mir z schnäll.) Nach einem Gemütlichen Ausklang mit Fachlich HOCHSTEHENDEN Diskussionen war Nachtruhe angesagt.

Samstag 05.45 Tagwache. Neulinge dürfen um 7 Uhr die Piste säubern. Ohne Frühstück, den Kaffee von Nathi musste ich stehen lassen (Magen Probleme?) begab ich mich zum Start. Kurzes Gespräch mit den Balmers, und ab geht die Post. Bei der Einfahrt zum Waschplatz ein komisches Geräusch aus dem Motorraum. Erinnerungen an Frauenfeld werden wach. Bei der anschliessenden Reparatur gab es dann aber nur eine Frage, „suche Schraube M10*70“.



Danke für die Aufbauenden Ratschläge über Fahrzeugvorbereitung. Christian kommt vom ersten Training zurück, naja es ging so. Beim Capo ist die Frage 13/15“ noch offen. Also 15“. Nach der 1sten Fahrt ist es klar. Kein Gripp also wechseln, der Entscheid war richtig. Bei Hans ist alles klar. Keine Lotus = keine Gegner. Im 2ten Trainingslauf konnten alle einiges zulegen, keiner war aber so richtig Glücklich mit der gefahrenen Zeit. Das Rennen wird sicher Spannend.

Start 1. Rennlauf. Fahne hoch nun gilt es Ernst. Beschleunigen, schalten, bremsen, lenken geht alles sooooooo schnell. Über die Kuppe nach links und dann die laaaaaaaaaaaaaaaaange rechts die voll gehen soll? Nicht mit mir. Berg hoch, lang links, rechts, links, wieder rechts bergab, für mich wirklich eine Mutprobe. Einfahrt Waschplatz, kurze eckige Kombinationen. Zieldurchfahrt alles palletti,(3.27,55) 2 Sekunden gutgemacht.



Doch halt, was soll das. Fahrzeugkontrolle? Wollen Die doch Tatsächlich mein Reserverad sehen (sch…..). Der Christian versteht die Welt immer weniger. Gut Gefahren schneller als am Morgen(2.58,49) aber es fehlen immer noch 10 Sekunden. Nun sind wir gespannt auf Manuel. Ein Grosses, Breites Grinsen im Gesicht und der Daumen nach Oben(2.47,16) = 1 Sekunde Vorsprung. „Da got no schnäller, ha no Fäler dinä gha“ war der Kommentar. Hans legt ebenfalls eine schnelle Zeit auf den Asphalt (2.49,53). Seine Zusammenfassung, „s`Tor noch dä langä rechts muss voll gehen.

Start 2. Rennlauf. Ich will alles besser und schneller machen. Anfänger! (3.28,65) 1 Sekund verloren. Christian war gut unterwegs (2.56,87) es fehlen aber immer noch 8 Sekunden auf den Schnellsten. Der zweite Platz ist doch kein Weltuntergang. Dann die Zeiten vom L3 im Lautsprecher, 2.46,03 = Rang 1 für
Santonastaso Manuel (s………….. sait sini Susi). Gratulation zu der Fabelzeit. Sein Gesicht kann man sich ja vorstellen. Nun fehlt nur noch Hans. Er söl mol cho! Endlich sind wir wieder komplett. Hans meint ganz gelassen “s`Tor chasch dänn nöd voll nä, s'hät schö klöpft. Bruch aber nu chli Politur!!!!! Zum Sieg reichte aber die gute Zeit vom 1. Lauf. Zum Wochenendabschluss noch die Üblichen Arbeiten: Aufladen Platz aufräumen dann noch Siegerehrung und Abflug Richtung Heimat. Es war für mich ein schöner und Lehrreicher Slalom. Schön wäre es, wenn die M-F-O Familie an solchen Veranstaltungen noch stärker auftreten würde.

Walter Rupp




Autorenntage Frauenfeld

Anders als in den vorhergehenden Jahren waren die Fahrer dieses Jahr nicht mehr ganz so „chribelig“ vor Frauenfeld. War es doch nicht wie gewohnt das erste Rennen im schweizerischen Rennzirkus sondern das Zweite nach Interlaken. Die Autos hatten also alle ihre Tests schon gehabt. Trotzdem war Frauenfeld nicht für alle so gelaufen wie sie sich das vorstellten.
Für den M-F-O startete in der LOC 1 bis 1400ccm Walti Rupp im Doppelstart mit Stefan Müller in ihrem Peugeot 205. Leider quittierte vor Beendigung des Rennens irgend ein Teil zwischen Motor und Antriebsrad seinen Dienst. So konnte Walti seinen zweiten Lauf nicht mehr fahren und Stefan gewann das Duell mit 2/100 Vorsprung.
In der LOC 1 über 3000ccm startete Falk Lademann mit seinem Focus RS. Mit einer Zeit von 2.10.54 konnte er eine Marke setzen die für Strassenpneus sicherlich als kleine Sensation gewertet werden darf! In der LOC 2 bis 2Lt. startete Thomas Suter das erste Mal mit seinem Scirocco. Ohne Panne mit einer sehr guten Zeit war er dann auch rundum zufrieden. Mal sehen was sich daraus noch ergeben wird? Die Jungs vom Scirocco-Club haben da sicher noch die eine oder andere Idee. Gantner Christian, in der LOC 4 unterwegs,  konnte leider keinen gewerteten Lauf ins Ziel bringen. Auch er hatte Probleme mit dem Antrieb.
In der LOC 3 bis 2000ccm startete Manuel „el Presidente“. Da die komplette LOC 3 aufgrund Abgasmessung disqualifiziert wurde, resp. die nicht gemessenen auf den Pokal verzichteten, konnten auch hier keine Sieger gekürt werden. In der LOC 4 bis 2000ccm startete Hans Balmer mit seinem Corsa „Hausfrauen-Postiwägeli“. Da sich ihm eine Pylone vor das Auto warf verfehlte er das Podest um Haaresbreite. Besser lief es Lucky Neff in derselben Kategorie. Er schaffte es auf den zweiten Platz mit der super Zeit von 2.08.22. Gratulation!
In der Mini-Challenge hatte Heiko Leiber seinen letzten Start auf dem Mini. Im 6. Schlussrang von 32 Gestarteten darf er sicherlich ebenfalls zufrieden sein. Am Sonntag startete dann Michi Suter bei den Nationalen. Er schaffte den 6. Schlussrang von 23 gestarteten. Die Endzeit stand bei 2.01.58. Auch Ihm herzliche Gratulation.

Besondern Dank natürlich an alle die unter M-F-O gestartet sind!!!

Neben der Piste standen wieder viele Helfer im Einsatz für den Ticket-Verkauf, Kontrollen, Abfallbeseitigung sowie im M-F-O Clubzelt. Einige von ihnen sind nicht einmal M-F-O Mitglieder. Diesen Leuten gilt unser ganz besonderer Dank.
Im Clubzelt in der Boxengasse wurden Gesichter von kleinen und grossen Kindern gebrusht. Die vier Helfer der Guggenmusik „Rhytüfeli“ hatten alle Hände voll zu tun. Auch die Ballone bereiteten den Kids viel Freude. So konnten wir in viele strahlende Gesichter blicken. Daraus resultierten auch einige interessante Gespräche.
Es konnten schlussendlich doch immerhin einige neue Mitglieder angeworben werden. So gesehen darf das Gesamtpaket Autorenntage Frauenfeld als absoluter Erfolg gewertet werden.

Ralph Mühlebach

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